Neues von der Akademie AWeStO

Akademie für Aus- und Weiterbildung Stenografen-Vereinigung Oldenburg (Oldb) e. V.

Durchsuche Beiträge in WM2009Peking

Hallo allerseits,

am heutigen Tag, der uns mit strahlendem Sonnenschein und ca. 35 Grad
beglückte, hatten wir nicht mehr so viel Programm. Um 11 Uhr besuchten
Sylvia und ich die Intersteno-Generalversammlung, in der u. a. Paris als
Austragungsort der nächsten Weltmeisterschaften (10. – 16.07.2011)
vorgestellt wurde.

Am Nachmittag begann um 16 Uhr die Siegerehrung. Es war relativ schwierig,
nicht den Faden zu verlieren und mitzubekommen, um welchen Wettbewerb es
gerade geht. Dies insbesondere aufgrund der sprachlichen Schwierigkeiten,
denn Englisch sprechende Finnen oder Italiener hören sich zwar interessant
an, aber man versteht doch leider nicht jedes Wort ;-) Auch die per
PowerPoint angezeigten Namen passten nicht so unbedingt zu den
aufgerufenen …

Deutschland hat sich bei der diesjährigen WM gut geschlagen, Medaillen und
Pokale wurden reichlich abgesahnt:

Silbermedaille Tastschreiben: Heike Schöbel
Silbermedaille Tastschreiben (Schüler): Konstantin Schwalm
Bronzemedaille Autorenkorrektur (Schüler): Konstantin Schwalm
Goldmedaille Professionelle Textverarbeitung: Stefanie Wiele
Bronzemedaille Professionelle Textverarbeitung: Peter Bruhn
Goldmedaille Professionelle Textverarbeitung (Schüler): Konstantin Schwalm
Silbermedaille Kurzschrift (Jugend): Annemarie Mersch
Goldmedaille Mehrsprachenkurzschrift: Petra Dischinger
Silbermedaille Mehrsprachenkurzschrift: Christina Schramm
Goldmedaille Korrespondenz + Protokollierung: Peter Bruhn

Nach der Siegerehrung gab es noch kurze akrobatische Aufführungen sowie
ein chinesisches Büffet. Nachdem der erste Bus gegen 20:30 Uhr zum Hotel
gefahren ist, ging die Party erst so richtig los. Da die Musik der
chinesischen „Band“ zunächst nur für magere Stimmung sorgte, übernahm die
türkische Landesgruppe die Regie. Innerhalb weniger Sekunden war die
Tanzfläche – animiert von Michael Rodriguez – gerappelt voll. Die Hälfte
der Gruppe probte sich im Bauchtanz, aber auch „normaler“ Pop usw. wurden
geboten. Quasi unbemerkt wurden allerdings parallel schon sämtliche Tische
ab- bzw. weggeräumt. Alles, was nicht niet- und nagelfest war, wurde mit
den Tischdecken zusammen weggeworfen. Leider gingen dabei auch Urkunden
sowie bereits fertig geschriebene Ansichtskarten verloren. Nachdem geklärt
war, dass Ersatzurkunden ausgestellt werden, wurde kräftig weiter gefeiert
und zu später Stunde nassgeschwitzt der letzte Bus zum Hotel genommen. Bis
tief in die Nacht tauschten alle noch an der Hotelbar ihre genialen
Erlebnisse und Erfolge aus.

Morgen geht es dann um 09:30 Uhr mit dem Bus zum Flughafen und kurz nach
18 Uhr werden wir in Frankfurt landen.

Da wir hier immer noch Probleme mit Internet und E-Mail-Versand haben,
gibt es heute nur ein Bild zur Mail. Weitere werden dann voraussichtlich
am Wochenende auf meiner Homepage folgen.

Damit beenden wir unsere “Live”-Berichterstattung aus Beijing ;-)

Viele Grüße

Stefanie, Sylvia und Sharon

Moin moin aus Beijing!

Dieses Mal kommt der Tagesbericht erst am Morgen danach. Zwar wurde er
noch in der Nacht geschrieben, doch das Internet hatte sich überlegt, dass
es besser sei, wenn ich erstmal ins Bett gehe, bevor ich die Mail
rausschicke.

Um 9 Uhr startete am Mittwoch unser Ausflug zur Chinesischen Mauer. Nach
ca. 1,5-stündiger Busfahrt kamen wir in Badaling, einem der meistbesuchten
Abschnitte der Mauer, an. Der Aufstieg war dann ein Abenteuer für sich –
festes Schuhwerk war sehr wichtig, denn an den meisten Stellen gibt es
keine Stufen, sondern es geht einfach steil bergauf (und natürlich später
auch wieder runter … mal sehen, wie der Muskelkater in den Waden morgen
ausfällt …). Doch dafür entschädigte uns die atemberaubende Sicht über die
Berge und sogar die Sonne war endlich einmal zu sehen. Das musste
natürlich genutzt werden, um hunderte von Fotos zu schießen –
selbstverständlich auch das von meinen KollegInnen geforderte Bild von mir
mit Kappe auf der Mauer :-) Uns blieb auch genügend Zeit, sodass jeder
nach seiner Kondition entscheiden konnte, wie weit er auf der Mauer
wandern wollte.

steffi_mit_kappe_auf_der_mauer.jpgauch_sylvia_hat_den_aufstieg_geschafft.jpgmauer-panorama.jpg

Nach dem anstrengenden Vormittag hatten wir uns das Mittagessen redlich
verdient. Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir den „Golden Palace“, wo
uns verschiedene chinesische Gerichte serviert wurden. Fast alle machten
sich mit Stäbchen darüber her, einigen war die Gabel aber doch vertrauter.
Falls doch jemand von uns sich mit der Schweinegrippe oder etwas anderem
angesteckt haben sollte, so waren sämtliche Erreger auf jeden Fall nach
dem Genuss des ebenfalls zum Essen gehörigen Reisschnaps weggeätzt ;-) Im
Erdgeschoss des Gebäudes wurde dann der Fabrikverkauf einer
Porzellanfabrik – von einigen mehr, von anderen weniger – geplündert.

typische_busfahrt.jpg

Zum Abschluss des Ausflugs fuhren wir wieder nach Peking zurück, um uns
das Olympiagelände sowie das Olympiastadion anzusehen. Inzwischen war
sogar über Peking blauer Himmel zu sehen, sodass bei klarer Sicht das
„Vogelnest“ fotografiert und betrachtet werden konnte.

Nach knapp einstündigem Aufenthalt im Hotel ging es dann für ca. 20
Teilnehmer zur Peking-Oper, die im Liyuan-Theater des Qian Men Hotels
aufgeführt wurde. Die Busfahrt wurde – wie meistens – vom Stau auf der
Ringstraße bestimmt. Vor der Aufführung war es möglich, die Schauspieler
beim Schminken zu beobachten und zu fotografieren. Zunächst ist die
Peking-Oper für deutsche Ohren schon etwas speziell, hat aber auch ihren
Reiz. Man darf sie sich nur nicht wie eine deutsche Oper vorstellen – es
wird weniger gesungen, sondern vieles pantomimisch und akrobatisch
dargestellt.

schminken_in_der_oper.jpg

Die meisten fuhren nach der Vorstellung direkt mit dem Bus zurück ins
Hotel, einige ließen sich aber an der nächsten U-Bahn-Station absetzen, um
den Abend in einem netten Lokal am Ufer des Hou Hai beim Lotusmarkt
ausklingen zu lassen.

Und nun vergesst es nicht: Donnerstag ist der Tag der Siegerehrung! Um 10
Uhr deutscher Zeit habt ihr die Möglichkeit, sie im Internet per
Livestream zu verfolgen (http://www.intersteno.org –> WEB-TV). Wer also
Zeit und Lust hat kann ja mal versuchen, uns zu entdecken :-)

Viele Grüße

Stefanie + Syliva + Sharon

Ni hao!

So langsam gewöhnen wir uns an die chinesische Sprache. Nicht nur, dass
wir inzwischen die Begrüßung beherrschen – nein, unser Reiseführer gibt
uns bei den Busfahrten immer noch einen kleinen Sprachkurs mit auf die
Reise. Davon sollt auch Ihr Daheimgebliebenen nicht verschont bleiben ;-)

Also, sprecht mir nach:

ni hao = Hallo
ni hao ma = Wie geht es Dir?
hao hao = gut
bu hao = nicht gut
ma ma bu bu = so lala

Unser Tag war wieder ausgefüllt mit vielen Eindrücken, wir erleben und
sehen hier so viel, dass wir gar nicht glauben können, erst ein paar Tage
hier zu sein. Heute sind wir um 9 Uhr mit dem Bus zur Verbotenen Stadt
gefahren. Dort haben wir viel Harmonie erlebt: Das Tor der Höchsten
Harmonie, die Halle der Höchsten Harmonie, die Halle der Mittleren
Harmonie und die Halle der Bewahrung der Harmonie.

Einige Teilnehmer hatten sogar die Gelegenheit, den Nutzen der Halle der
Inneren Harmonie zu testen. Wer von Euch schreibt uns als erster, wozu
diese Halle wohl gut ist? Als “Gewinn” winkt ein Schnellkurs im Essen im
Stäbchen ;-) Auch die kaiserlichen Gemächer sowie die Häuser der
Konkubinen konnten wir uns ansehen, allerdings kann man leider die meisten
Hallen und Häuser nicht betreten, sondern nur von außen hineinschauen.

verbotene_stadt.JPGkonkubinenhaus.jpg

Nachdem wir die 72 ha (= 720 000 qm) Gelände der Verbotenen Stadt
durchquert hatten, ging es mit dem Bus weiter zu einer Perlenzucht. Hier
wurde uns zunächst mittels eines kurzen Films – in deutscher Sprache! -
gezeigt, wie eine Muschel für die Perlenzucht präpariert wird. Die Perlen
wachsen bis zu 6 Jahren in der Muschel, erkennen kann man das Alter
ähnlich wie bei Bäumen an den Jahresringen der Muschel! Dann wurde eine
Muschel aus dem Becken gefischt und geöffnet – es waren 30 Perlen
enthalten, jeder von uns durfte eine mitnehmen! Doch was dann kam, ließ
die Herzen fast aller Frauen höher schlagen: Perlenketten über
Perlenketten und weiterer Perlenschmuck im angeschlossenen Laden! Die
Frauen gerieten in einen wahren Kaufrausch, die Männer versuchten, ihre
letzten Yuans festzuhalten, damit sie sich am Abend wenigstens noch ein
Bier leisten konnten. So manche hatte nicht genug Geld dabei und musste
sich bei anderen etwas borgen. Doch irgendwann ist auch der größte Laden
leergekauft und es konnte weitergehen.

perlenmuschel.jpgperlen.jpg

Denn nun stand noch der Himmelstempel auf dem Programm. Dieser liegt in
einem wirklich schönen und großen Park (273 ha mitten in der Stadt!), der
auch gern von Einheimischen besucht wird. Dort wird gesungen, Karten
gespielt oder einfach nur herumspaziert. Auch die Gebäude sind sehr
beeindruckend und schön. Der Himmelstempel wurde früher nur zweimal im
Jahr genutzt, wenn der Kaiser den Göttern ein Opfer bringen wollte.

himmelstempel1.jpghimmelstempel2.jpg

Nach einer guten Stunde Pause im Hotel startete unser Abendprogramm, die
Fahrt zur “Chun Yi – The Legend of Kung fu”-Show. Den “Song of the Lotus”
wird Sylvia mir nun wohl die ganze Nacht vorsingen ;-) Wer das Original
hören möchte: http://www.chunyi-kungfu.com/multimedia/. Die Show war
fantastisch, actionreich und bunt. Ob die beiden Fledermäuse zur Show
gehörten, ist uns nicht ganz klar, aber sie ließen sich bei ihren Flügen
nicht stören.

kungfushow.jpg

Zum Abschluss des Abends setzten wir uns dann von der Gruppe ab, um noch
einmal in der Wangfujing Dajie zu spazieren. Da es schon nach 22 Uhr war
und wir noch kein Abendessen hatten, lud uns das bekannte “M”-Zeichen zu
einem leckeren Burger ein. Doch wie bestellt man, wenn alle Bilder nur mit
chinesischen Schriftzeichen versehen sind? Egal – erstmal hinten
anstellen! An der Theke angekommen, kam dann auch die Erleuchtung: Es
lagen Tafeln mit englischer Bezeichnung aus! Zwar stellte sich der
bestellte Chicken-Burger dann doch als doppelter Cheeseburger heraus, aber
geschmeckt hat es trotzdem wie zu Hause :-)

Nun nur noch die Taxifahrt zum Hotel organisieren. Wir haben ja gelernt:
Nicht nur das kleine Hotelkärtchen mitnehmen, sondern auch gleich auf dem
Stadtplan zeigen, wo es hingehen soll. Und tatsächlich: Alles hat
reibungslos geklappt, wir sind in einer guten halben Stunde für 80 Yuan
(ca. 8 EUR!) zurückgefahren worden.

Morgen machen wir uns auf zur Chinesischen Mauer, auch das wird sicherlich
sehr interessant. Besonders freuen wir uns aber auf die Peking-Oper am
Abend … was wir da wohl zu hören und zu sehen bekommen???

Viele Grüße für heute Nacht

Stefanie, Sylvia + Sharon

Guten Abend aus Beijing!

Heute war es richtig kühl, nur 26 Grad, aber eine tropische Luftfeuchtigkeit, die uns ein ganz klein wenig kleben ließ.

Doch beginnen möchte ich mit einem kleinen Nachtrag zur gestrigen Mail.
Der Ausspruch unseres Reiseführers “Verkehrsregeln sind in Beijing nur
theoretisch” hatte sich nämlich bewahrheitet. Wir hatten uns vom Hotel ein
Taxi bestellen und dem Fahrer unser Ziel erklären lassen. Die Taxifahrt in
die Innenstadt war sehr abenteuerlich, wichtigste Ausstattung an allen
Fahrzeugen ist hier – neben dem Gaspedal – ganz eindeutig die Hupe! Busse,
Autos, Motorroller, Fahrräder – alles fährt hier kreuz und quer,
eingezeichnete Fahrspuren braucht man doch nicht wirklich. Fußgänger
müssen beim Überqueren der Straßen gewaltig aufpassen, dass sie nicht
unter die Räder kommen, denn auch eine grüne Fußgängerampel garantiert
noch keinen sicheren Weg.

Noch interessanter war es natürlich, aus der Innenstadt zum Hotel zurück
zu kommen, wenn man kein Chinesisch spricht und der Taxifahrer kein
Englisch versteht. Zwar gibt es hier im Hotel ein Kärtchen, auf dem die
Anschrift in chinesischen Schriftzeichen vermerkt ist, aber was hilft das,
wenn die Taxifahrer kein Navigationsgerät haben und sich nicht auskennen?
Doch mit ein wenig telefonieren hat sich unser Fahrer dann schließlich
noch zum Hotel durchgeschlagen ;-)

Heute morgen startete der Tag wieder mit einem sehr gesunden Frühstück.
fruehstueck.JPG
Anschließend machten wir uns auf zum Yuanming Yuan, dem Garten der
Vollkommenen Klarheit – auch “Alter Sommerpalast” genannt. Hier war es
sehr schön, viele Gärten, Seen und Brücken gab es zu bestaunen und zu
fotografieren.

Für den Nachmittag war eine Gruppenfahrt zum Sommerpalast angesagt, die
wir mit ca. 40 Personen antraten. Auch dort gab es natürlich viel zu
sehen, besonders die vielen prächtigen Gebäude waren faszinierend. Doch
auch eines der beliebtesten chinesischen Fotomotive wurde gesichtet ;-)
Viele von uns wurden häufig angesprochen, ob man sich mit ihnen
fotografieren lässt. Nachdem wir dann dem 728 Meter langen Korridor, in
dem man über 8000 gemalte Szenen sehen kann, gefolgt waren, stand noch
eine kurze Bootsfahrt auf dem Kunmingsee zurück zum Ausgangspunkt auf dem
Programm.

sommerpalast.JPGsommerpalast2.JPGbeliebtes_chinesisches_fotomotiv.JPGbootsfahrt.JPG

Abends brauchten wir uns auch nicht ums Abendessen zu kümmern – wir fuhren
mit knapp 30 Leuten zum Pekingenten-Essen. Die Hinfahrt dauerte aufgrund
des Feierabendverkehrs und der Staus über eine Stunde. Das Essen selbst
war auch ein nettes Erlebnis. Begonnen wurde mit verschiedenen kalten und
warmen Vorspeisen, die mit Stäbchen zu essen waren. Für die nicht ganz so
ausdauernden “Langnasen” standen aber auch Gabeln zur Verfügung. Dazu gab
es chinesischen Rotwein sowie Jasmintee und ein weiteres Getränk nach Wahl
(Bier, Wasser, Cola o. ä.). Die Pekingenten selbst wurden am Tisch zerlegt
und serviert. Dabei muss man wissen, dass man sich zunächst einen dünnen
Pfannkuchen nimmt, auf diesen legt man Frühlingszwiebeln und Gurkensticks
und dazu dann Streifen von der Pekingente, die vorher in Sojasauce getunkt
wurden. Anschließend wird der Pfannkuchen zusammengerollt, unten
zugeklappt und man isst das Ganze mit der Hand. Lecker, mmmh! Auf die
Suppe, die es hier in China nach dem Hauptgericht gibt, haben die meisten
dann lieber verzichtet. Die mutigen “Vorkoster” konnten auch nur von einem
faden Geschmack berichten.

ente.JPG

Morgen gibt’s dann einen Ganztagsausflug zur Verbotenen Stadt, dem
Kaisertempel und dem Himmelstempel. Für den Abend wurde uns noch spontan
der Besuch einer Kung-fu-Show angeboten. Wir sind gespannt.

Viele Grüße von den Abenteurern

Stefanie, Sylvia + Sharon

Ni hao

Keine Kommentare

Ein fröhliches “Ni hao” aus Beijing :-)

Es war ein ereignisreicher Tag und jetzt haben wir es schon halb zwei
nachts …

Die Wettbewerbe sind ganz gut gelaufen, auch wenn wir vielleicht bei
Tastschreiben und Autorenkorrektur nicht so schnell waren, wie wir es bei
Deutschen Meisterschaften gewohnt sind. Die Textverarbeitung fand ich mal
wieder klasse – aber man sagt mir nach, ich sei dort kein Maßstab …

Anbei wieder ein paar Fotos, u. a. aus der Wettschreibhalle – gut 260
Teilnehmer mit Notebooks haben dort ganz schön Wärme produziert.

dsci0109_400×300.jpgdsci0113_400×300.jpg

Heute abend waren Sylvia und ich dann noch zur “Wangfujing Dajie”,
Beijings Haupteinkaufsstraße. Dort haben wir u. a. einen kleinen Löwen
gesehen (oder war es doch “nur” ein Chow-Chow?) und das Kaufhaus “Intime
Lotte” (nein, wir waren nicht drin und wissen auch nicht, was dort
verkauft wird). Auf dem Markt wollte Sylvia dann doch lieber einen
Weintraubenspieß essen und keine leckeren Skorpione – kann ich ja gar
nicht verstehen … *schüttel*

dsci0146_400×300.jpgdsci0148_400×300.jpgdsci0154_400×300.jpg

Viele Grüße für heute

Stefanie + Sylvia und Sharon

Hallo allerseits,

heute haben wir nun unseren ersten Tag in Beijing erlebt: Stadtrundfahrt
mit Halt am Platz des Himmlischen Friedens, Kongresseröffnung und
Instruktion für den Wettbewerb.

Es ist sehr warm hier (heute ca. 36 Grad), theoretisch scheint auch die
Sonne, wir sehen sie nur wegen des Dunstes (Smog) nicht wirklich.

Mit dem Essen haben wir uns schon angefreundet, Frühstücksbüffet und
Abendessen haben gut geschmeckt, es gab auch nichts, was noch gezappelt
hat ;-) Nur auf einem Markt haben wir noch lebende Langusten gesehen.
Ansonsten waren eher wir die Exoten auf dem Markt, Sylvia und ich wurden
von den Chinesen angeschaut wie zwei Außerirdische … Die Deutschen
werden hier übrigens “Langnasen” oder auch “Kuhaugen” genannt!

Von unserem Reiseführer haben wir außerdem gelernt, wie man die Asiaten an
der Augenstellung unterscheiden kann:

Chinesen = zwanzig nach acht
Koreaner = viertel nach neun
Japaner = zehn nach zehn

Und nun müssen wir unsere Äuglein schnell schließen, damit wir morgen zum
Wecken um 05:30 Uhr fit sind.

Anbei noch ein paar Fotos, man beachte insbesondere das aufschlussreiche
chinesische Verkehrszeichen sowie die interessante Stromkabelverlegung.
Außerdem haben wir Sylvia unter die Haube gekriegt … aber seht selbst
*g*

dsci0065_400×300.jpgdsci0081_400×300.jpgdsci0091_400×300.jpgdsci0095_400×300.jpgdsci0098_400×300.jpg

Viele Grüße aus Beijing

Stefanie

Hallo allerseits,

gegen 14 Uhr Pekinger Zeit (8 Uhr bei Euch) sind wir (Sharon, Sylvia und
ich sowie der Rest der deutschen Truppe) wohlbehalten in unserem Hotel
angekommen. Wie man merkt, haben wir hier auch Internet – und das sogar
kostenlos!

Den langen Flug haben wir einigermaßen gut überstanden, das Essen an Bord
war o. k., auch wenn man erstmal die Frage des Personals “fischohrdak”
nicht so richtig verstanden hat ;-)

Auch den Schweinegrippe-Verdacht konnten wir am Pekinger Flughafen gerade
noch entkräften – ich und eine weitere Teilnehmerin aus unserer Gruppe
mussten doch glatt zum Fiebermessen!!! Als ob es unnormal ist, bei gut 32
Grad und tierisch hoher Luftfeuchtigkeit mit rotem Kopf herumzurennen …

Anbei ein paar Fotos von unserer Anreise sowie unserem Zimmer – mit freiem
Blick vom Bett zum Klo ;-) Aber: Es gibt einen Vorhang im Badezimmer, den
man herunterlassen kann.

dsci0001_400×300.jpgdsci0002_400×300.jpgdsci0003_400×300.jpgdsci0007_400×300.jpg

Viele Grüße aus der Ferne

Stefanie

Hallo allerseits,

wie ich erfahren habe, gibt es evtl. Lifestreams von der Weltmeisterschaft
in Peking sowie von der Siegerehrung. Falls das wirklich funktioniert, kann
man es sehen auf

http://www.intersteno.org/ –> WEB-TV

Die Wettbewerbe finden am Sonntag, 16. August, ab 08:30 Pekinger Zeit (02:30
Uhr Deutscher Zeit …) statt, die Siegerehrung ist am 20. August um 16 Uhr
Pekinger Zeit (10 Uhr Deutscher Zeit). Wer also Zeit und Lust hat zu
schauen, ob er Sharon, Sylvia oder mich sieht, kann es ja mal probieren :-)
Ich gehe davon aus, dass die Ergebnislisten der Wettbewerbe kurz nach der
Siegerehrung dort einsehbar sind.

Auch unsere deutsche Landesgruppe plant (wenn technisch alles klappt),
täglich von der WM zu berichten. Diese Berichte werden auf
http://www.intersteno.de zu sehen sein.

Ob ich meine eigene Homepage von Peking aus bearbeite, weiß ich noch nicht,
aber spätestens am Wochenende 22./23. August wird es auch auf
http://www.stefanie-wiele.de Fotos und Informationen geben.

Viele Grüße

Stefanie