Am Abend des Nationalfeiertags fanden in Paris überall Feste mit Musik und Feuerwerk statt. Wir hatten uns entschieden, auf den Montmatre zu gehen und dort die Atmosphäre zu genießen. Zunächst hieß es, Proviant für ein Picknick zu besorgen. Also ab in den nächsten Alimentaire General – einen typischen Minisupermarkt. Hier haben wir Wasser, Baguette, Salzstangen und Wein besorgt. Alles zusammen für 6,55 Euro und der Wein in einer Plastikflasche, dafür aber mit Schraubverschluss. – Mal sehen, was das für ein Zeug ist.
Da wir bis zu den Feuerwerken noch Zeit hatten, sind wir erst einmal zum Champs Elysée gefahren. Dort haben wir die Tribünen der morgendlichen Parade besichtigt und das Originalprogramm auf der Präsidententribüne gefunden. Weiter ging es die Geschäftsstraße entlang, wo Sylvia auf den letzten Drücker bei Louis Vuitton reinhuschen konnte.
Danach zur Metro-Station Pigalle und noch schnell eine kleine Stärkung bei McDonalds (es war irgendwie nicht der Tag der kulinarischen Höhepunkte 😉 )
Jetzt noch hoch zu Sacre Coeur und Sitzplätze direkt vor der Kirche erobert.
Hier hatten wir einen tollen Blick auf Paris im Sonnenuntergang.
Wir haben dann schön unser französisches Picknick ausgepackt. Der Wein war tatsächlich genießbar. Wir konnten auch zahlreiche Feuerwerke sehen, das große am Eiffelturm immerhin auch teilweise durch eine Baumlücke.
Als wir dann zurück am Hotel waren gab Sylvia das Ergebnis ihrer Zählung bekannt (und damit die Aufklärung für das Klettern): Ca. 1250 Stufen sind wir an dem Tag gelaufen. – Ich mit dem Nachmittagsspaziergang und dem Weg über die Treppe ins das Hotelzimmer im 6. Stock noch einiges mehr.
Morgen dann der dritte Versuch, in die Katakomben zu kommen und die Siegerehrung mit anschließendem Gala-Diner im Pariser Rathaus, dem Hôtel de Ville.





